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Unwetter im Landkreis Biberach: DRK stellt Bautrockner zur Verfügung.

LANDKREIS BIBERACH (ho) - Die Unwetterlage im Landkreis Biberach richtete einen hohen Schaden an. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war mit verschiedenen Einheiten gefordert. Die Integrierte Leitstelle bearbeitete hunderte Notrufe in wenigen Stunden. Zur weiteren Unterstützung der betroffenen Bürger, stellt das DRK 200 Bautrockner zur Verfügung.

Am Nachmittag des 29. Mai 2016 zog ein verheerendes Unwetter über den östlichen Teil des Landkreises Biberach. Anhaltender Regen lies Gewässer über die Ufer treten, schnell konnten Grünflächendie Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Straßen wurden überflutet und unterspült, unzählige Gebäude fielen den Fluten zum Opfer. Binnen weniger Minuten sahen sich die Menschen in weiten Teile des Landkreises dem Unwetter ausgeliefert.

In der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in Biberach, gingen hunderte Notrufe ein. Dienstfreies Personal wurde alarmiert, um die Flut an Notrufersuchen entgegenzunehmen. Bis in die tiefen Nachtstunden waren zehn Einsatzsachbearbeiter
beschäftigt, die Einsatzkräfte zu koordinieren. Hierzu wurde parallel die Führungsgruppe der Feuerwehr in der Integrierten Leistelle eingerichtet.

Aufgrund der ausgeprägten Unwetterlage wurden Einheiten des Bevölkerungsschutzes hinzugezogen. Ehrenamtliche Einsatzformationen des DRK aus Biberach, Erolzheim, Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen und Schwendi wurden alarmiert. Kernaufgaben waren die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte und vor allem die Betreuung der in Not geratenen Bürgerinnen und Bürger.

 

Bild: DRK-Kräfte aus Biberach nehmen die 200 Bautrockner des DRK-Bundesverbandes aus Berlin entgegen. (Foto: Thomas Warnack)

3. Juni 2016 18:04 Uhr. Alter: 3 Jahre